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Dienstag, 22. Mai 2012

Arthur C. Clarke: 2001 - Odyssee im Weltraum

Inspiriert wurde der Roman von einer Kurzgeschichte namens “Der Wächter” von Arthur C. Clarke. Dessen Handlung lässt sich ganz kurz zusammenfassen: Ein Astronaut entdeckt bei einer Mission auf dem Mond ein seltsames Artefakt. Es sieht aus wie eine perfekte kleine Pyramide, die fest im Boden verankert ist. Er versucht, sich der Pyramide zu nähern, aber eine unsichtbare Kraft drückt sich ihm entgegen. Es scheint, als würde ein Bannkreis darum liegen und es vor Zerstörung beschützen.
Schlagartig wird dem Astronauten klar, welch großartige Macht diese Pyramide erschaffen und auf dem Mond platziert haben muss. Diese Macht muss zu hochentwickelten Wesen gehören, die den Menschen weit übersteigen. Der Verwüstung in der näheren Umgebung nach zu urteilen, haben diese Wesen ihr Artefakt schon vor Tausenden Jahren hier angebracht. Aber wozu?
Vielleicht, um zu herauszufinden, wie lange es dauert, bis die damaligen Affenwesen auf dem Planeten Erde auf dem Mond landen und dieses Artefakt finden würden. Bis dahin sollte der einsame Wächter hier warten und wenn der Augenblick dann gekommen sein würde, sollte er seine Erschaffer benachrichtigen. Es würde nun nicht mehr lange dauern, bis diese hier eintreffen werden.

Montag, 23. Januar 2012

Arthur C. Clarke: Das Lied der fernen Erde


In den Fünfziger-Sechziger Jahren, als die Neutrino-Teilchen gerade erst entdeckt waren (bzw. in das Atommodell aufgenommen wurden), beobachteten die Astronomen eifrig den Himmel - auf der Jagd nach Neutrinos, die die Sonne ins All geblasen hat. Doch die beobachtete Menge an Neutrinos blieb weit hinter der erwarteten Menge zurück. Für dieses Phänomen gab es nach einigen Überlegungen nur eine mögliche Ursache: Die Sonne hat so gut wie all ihren Wasserstoffvorrat in Helium fusioniert. Sie steht kurz vor dem Verglühen.